Gemeinsam für Handwerksbetriebe da

Pressemitteilung

Gemeinsam für Handwerksbetriebe da

Die Kreishandwerkerschaft Solingen-Wuppertal, die Sparkasse Solingen und die Sparkasse Wuppertal ziehen auch in der Corona-Krise an einem Strang

Solingen/Wuppertal, 31. März 2020

Die Corona-Krise trifft viele kleine und mittelständische Unternehmen sowie Selbstständige aus dem Handwerk schwer. Aufträge brechen weg, Betriebe müssen geschlossen werden. Um liquide zu bleiben, haben Staat und Land ein breites Maßnahmenbündel für diese geschnürt. Doch nicht immer fällt der Überblick leicht. Die Sparkassen unterstützen dabei.

„Zahlreiche Betriebe spiegeln mir, dass ihnen Orientierung fehlt. Sie fragen sich unter anderem, welche Förderkredite es speziell für sie gibt, wo genau diese beantragt werden können und wer dabei unterstützen kann“, erklärt Arnd Krüger, Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft SolingenWuppertal, die Herausforderungen für Betriebe und Selbstständige.

Rundum-Beratung bei den Sparkassen Solingen und Wuppertal Für Kunden der Sparkassen Solingen und Wuppertal sind die Berater vor Ort die richtigen Ansprechpartner. Sie helfen bei Fragen weiter und suchen gemeinsam mit den Kunden nach Lösungen.

„Gemeinsam mit unseren Kunden sichten wir Möglichkeiten, stellen Unterlagen zusammen und führen da, wo es uns möglich ist, Anträge direkt aus bzw. überbrücken mit Finanzierungen“, so Gunther Wölfges, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Wuppertal. Auch ein Online-Prozess steht Kunden zur Verfügung, mit dem auf eine postalische Zusendung von Unterlagen verzichtet werden kann.

Beantragung von „Sondermaßnahmen Corona“ der KfW Insbesondere im Kontext der „Sondermaßnahmen Corona“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) übernehmen die Sparkassen, so auch Solingen und Wuppertal, eine wichtige Aufgabe bei der Vergabe.

Bei den meisten staatlichen Programmen handelt es sich um Kreditprogramme. Das erfordert eine Kreditprüfung. Die Sparkassen führen diese im Rahmen ihrer Hausbankfunktion für die KfW bis 3. Mio. Euro durch. Das nimmt der KfW Arbeit ab und beschleunigt die Vorgänge erheblich.

„Die Beratung und Beantragung der Sonderprogramme hat derzeit für unsere Häuser oberste Priorität“, erläutert Stefan Grunwald, Vorstandsvorsitzender der Solinger Sparkasse. „Hierfür haben wir in beiden Häusern Kapazitäten gebündelt und aufgestockt.“

Notwendige Voraussetzungen für Unternehmen Die staatlichen Maßnahmen konzentrieren sich auf Kundengruppen, die durch die Corona-Krise Einnahmeausfälle erlitten haben und sich aktuell nicht selbst helfen können. Wichtige Voraussetzung für eine Inanspruchnahme von Fördermitteln ist daher, dass die Unternehmen vor der CoronaKrise wirtschaftlich gesund waren.

Ferner sehen die Förderinstitute vor, u. a. auch die KfW, dass auch für die Förderkredite bankübliche Sicherheiten zu stellen sind. Insgesamt haben die Sparkassen bereits jetzt zahlreiche Hilfs- und Beratungsanfragen von Unternehmen und Selbstständigen erreicht.

Soforthilfen für KMU, Solo-Selbständige und Freiberufler Seit vergangener Woche können kleine und mittlere Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie SoloSelbstständige und Freiberufler Soforthilfen beantragen. Diese erfolgen im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses unter soforthilfe-corona.nrw.de. Die Sparkassen Solingen und Wuppertal unterstützen ihre Kunden hierbei, indem sie die Mittel für die Zeit bis zur Auszahlung vorfinanzieren.

Mehr rund um Programme und Beratungsmöglichkeiten finden Kunden unter: sparkasse-solingen.de oder Sparkasse-wuppertal.de/corona.

 

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